Premiere: 23. November 2018

Gostner

Tausend Tage aus einem Leben

Es erzählt die Geschichte des Tirolers Erwin Gostner, der am 12. März 1938, mit Anschluss Österreichs an Deutschland von der SA « zum Schutze des Deutschen Volkes» festgenommen wird. Als Mitarbeiter des politischen Referates der Sicherheitsdirektion Tirol erringt Gostner einige Erfolge gegen die «Illegalen» – Nationalsozialisten, die immer wieder versuchen, […]das Land durch Anschläge «anschlußreif « zu machen…Nach seiner Verhaftung im März wird er in das Konzentrationslager Dachau überstellt. Von nun an ist Erwin Gostner nur noch eine Nummer- 14356.

Gostner-1000 Tage ist ein Solo-Sprechtheaterstück mit Live-Musikerin (Geige). Thematisch behandelt es ein Tiroler Menschenschicksal der NS-Zeit. Politische Gegenwehr, Deportation und Aufenthalte in den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen und Gusen erzählen von Menschlichkeit, Verbrechen, Unbarmherzigkeit, über Hoffnung und die Verzweiflung über das Leben und das Menschsein. Eine performative Betrachtung existentieller Fragen zur Sensibilisierung und Bewusstmachung damaliger und aktueller kritischer Verhältnisse für eine nachhaltige, künstlerische und bildende Inszenierung ohne moralische Selbstgefälligkeit.

Zur Premiere der Dramatisierung von «1000 Tage im KZ. Ein Erlebnisbericht aus den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen und Gusen von Erwin Gostner» ist eine Neuauflage des Buches vom Haymon Verlag Innsbruck geplant.

Text/Regie: Nadja Prader Schauspiel: Gregor Kronthaler Musik/Schauspiel: Lisa Kärcher Kostüm: Vivienne Westwood Ltd. Bühne/Licht: Ensemble Technik: Michael Klejna Theaterpädagogische Aufbereitung für Schulen: Karoline Troger Foto/ Grafik: Michaela Krauss-Boneau Produktion: Kulturverein Zitronenwalter

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